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Spiele-Tipp: Take a Walk.

3. August 2010
Ein einfaches Prinzip, ein grandioses Spiel

Ein einfaches Prinzip, ein grandioses Spiel

Man kennt es ja, eingepfercht im Büro wünscht man sich nichts sehnlicher als eine Pause. Am liebsten würde man ja rausgehen zum Spazieren, aber das geht nunmal nicht. Also lieber mal Fünf Minuten bei Farmville und Konsorten abschalten. Eine andere Alternative wäre es jedoch das wunderbare Flashspiel „Take a Walk.“ des Indie-Entwicklerstudios Bloblob zu spielen, meinem heutigen Spieltipp.

Obwohl Flash gerade ja auch als Videoformat immer wieder totgesagt wird, ist gerade der Spielbereich im wachsen. In einer Rückbesinnung an alte Arcade Klassiker, werden die oftmals minimalistischen Spiele zum großen Renner. Und gerade wenn man innovative Spielideen und witzige, detailverliebte Produktionen sucht, ist man bei Flashportalen wie newgrounds.com oftmals besser bedient als bei den großen Entwicklerstudios. Ebendort habe ich auch „Take a Walk.“ gefunden.

Wie bereits oben erwähnt, stellt sich das Spiel als Entspannungsart für den Büroalltag dar. Ziel ist es hier nicht zu gewinnen, Punkte zu sammeln oder neue Level zu erreichen, sondern sich einfach zu entspannen und besser zu fühlen. Das Spielprinzip ist denkbar einfach und doch wunderbar genial:

Lenke eine Spielfigur zum Rythmus instrumentaler Musik durch die Stadt und hinaus aufs Land. Äußerlich könnte man dies sicherlich als schnöden Sidecroller und Jump´n´Run beschreiben. Aber das würde „Take a Walk.“ nicht gerecht. Natürlich muss man über Hindernisse springen und Noten einsammeln, aber das ist nicht das wirkliche Ziel. Es gibt kein Versagen, keinen virtuellen Tod. Wenn man stehen bleibt oder an einem Hinderniss hängt, bleibt lediglich die Musik stehen. Und wer fürchtet Punkte zu verlieren, weil er eine Note übersehen hat, kann einfach „zurückspulen“.

Aber natürlich ist es in Wirklichkeit nicht so simpel. Das Spiel gewinnt nicht primär über das Spielprinzip, sondern über die Atmosphäre und Details. Es ist wunderbar mitanzusehen wie unsere deprimierte Figur aus der trostlosen Stadt entflieht und in der Natur aufblüht. Versinnbildlicht durch die fröhlicheren und schnelleren Musiktitel. Die Hintergründe sind minimalistisch aber dennoch detailreich und voller Liebe. Und zwischen den drei kurzen „Levels“ winkt ein kleiner, wortloser Minicomic. Highlight ist für mich auch das vorher erwähnte „zurückspulen“. Anstatt nämlich schnöde rückwärts zu gehen, spult eure Figur zurück und ihr erlebt euren Spaziergang im rückwärts Modus, passend mit rückwärtslaufender Musik.

Insgesamt dauert „Take a Walk.“ wohl weniger als Fünf Minuten, aber es sind Fünf Minuten die euch die Arbeit erleichtern werden. Tut euch selbst einen Gefallen, wenn ihr das nächste mal während der Arbeit ein „Päuschen“ machen wollt, Hände weg von Farmville. Just Take a Walk.

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